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Semesterbericht: 147. Semester: Oktober 1995 – März 1996

Präses
McFlüg

Aktuar
Kipp

Kassier
Dunk

Kantusmagister
McFlüg

Pudikel
Arcula
Kipp

Neuaufnahmen
Sancho
Comon
Bud
Titan

Eine nur vierköpfige Alemannia nahm das 147. Semester in Angriff. Es ist zwar von der Zahl her kein spezielles Semester, aber von den Ereignissen her sollte es doch doch ein sehr wichtiges werden.

Doch nun der Reihe nach:

Das Semester begann – wie das letzte aufgehört hatte – nämlich mit einer schlechten Nachricht. Dunk wollte aus der Schule austreten und nach Ftan wechseln. Es blieb aber nicht nur bei der Nachricht, denn zwei Wochen später war er auch schon weg. Für seinen Abschied hielten wir noch eine Sitzung ab. An dieser Sitzung nahem auch zwei Eingeladene teil, denen wir nach einer zweiten Einladung die Schanzwoche gaben. Die beiden wurden auf die Vulgos Sancho und Comon getauft.

Noch vor der Doppeltaufe hatten sich Acula und Kipp mit der Arbeitsgruppe “Taufe” getroffen, wieder in Adelboden bei Amon. Sie brachten uns u.a. die Wiedereinführung des Tauffackels. Comon und Sancho waren die ersten, die diesen in Empfang nehmen durften.

Zwei Wochen später konnten wir einem neuen Kandidaten die Schanzwoche erteilen. Der Auserwählte wurde auf den Namen Bud getauft, weil er in etwa die gleiche Körperfülle wie der bekannte Schauspieler besass.

Langsam aber sicher war es Winter geworden. Noch fiel zwar kein Schnee, aber in Schiers kann es auch ohne diesen kalt und unfreundlich sein. So wurde es Zeit, die Weihnachtssitzung vorzubereiten. Leider war es mir nicht möglich an dieser Sitzung teilzunehmen, so dass Kipp sein Debüt im Leiten von Sitzungen geben konnte.

Nach den Weihnachtsferien rückte der Termin für das alljährliche Hockeyturnier näher. Mit viel Mühe bekamen wir auch noch einen Termin und am 5. Februar wurde der Puck in die Runde und aufs Eis geworfen. Heisse Zweikämpfe und heisser Rumpunsch prägten die Spiele. Schliesslich waren die Finalisten erkoren; einmal mehr hiess die Finalpaarung Amicitia gegen Libertas. Doch in diesem Jahr hatten wir Alemannen auch entscheidend mitgekämpft und den Final nur knapp verpasst. Im kleinen Final liessen wir dann unsere Frustration über die erneute Niederlage gegen die Amicitia an den armen Kyklopen aus. Ein 5:1 genügte, um die im Sommer noch so lauten Kyklopen verstummen zu lassen.

Der Winter vermochte uns noch nicht einzuschläfern und wir beschlossen, den Schiedsrichter des Hockeyturniers, den wir ja schon lange im Auge hatten, die Schanzwoche anzubieten. Er nahm an und wurde im Anschluss an die Schanzwoche auf den Namen Titan getauft.

Allen Spöttern zum Trotz haben wir es in diesem Semester geschafft und uns aufgerafft. Nun kann ich getrost mein Amt als Präses an Kipp weitergeben und meinen Alemanniaabend geniessen.

der Präses

Mc Flüg

Semesterbericht: 148. Semester: März 1996 – Oktober 1996

Präses
Kipp

Aktuar
Sancho

Kassier
Arcula

Kantusmagister
Comon

Pudikel
Titan

Pudikel
Bud

Ämterlos
Mc Flüg

Nachdem Titan aufgenommen worden ist, erhöhte sich die Aktivitas der Alemannia auf 7 Mitglieder. Das Semester konnte, nach einem bezüglich Aufnahmen im letzten Semester, wieder ruhiger angegangen werden.

Das Semester begann mit einem schönen Wochenende in den Fideriser Heubergen. Leider war es nur Sancho, Mc Flüg und mir (Kipp) möglich, dieses Abenteuer zu bewältigen. Nach einem gemütlichen “Zmärend” in den kleinen Maiensäss, begaben wir uns ins Berghaus, wo der Abend bei gemütlichem Beisammen sein und einer Schlägerei endete. Am anderen Tag gingen wir aber nicht einfach wieder zu Tale. Nach einstündigem Schneeschuhmarsch standen wir auf dem Glattwang.

Ein weiterer Höhepunkt war sicher auch die “fünf Farbenreise” nach Heidelberg, der von der Alemannia Sancho und Bud beiwohnten. Gemäss Augenzeugen verlief das ganze Unternehmen stets feucht und fröhlich. Auch als der ganze Koloss wieder in Schier angekommen ist, begab er sich auf kürzestem Wege in die Braui und machte im gleichen Takte weiter.

Das Schuljahr ging zu Ende, und die Sommerferien standen uns bevor. Nach den Sommerferien starteten wir mit einer zünftigen Putzsitzung. 100kg Sperrgut wurden entsorgt und etwa 20 leere Harrassen wurden von unserem Fahrer Titan nach Landquart gebracht. Auch wurde der wöchentliche Kantus von Dienstag auf Donnerstag verschoben. Kurz danach erfolgte die erste Sitzung. Vier Personen (Bud, Sancho, Arcula, Kipp) verhielten sich sehr ruhig. Was war geschehen? Wir wollten gegen Ende der Sitzung das Colour einsaufen. Genau auf diesen Termin wurde ein Treffen mit der Amicitia vereinbart, denn diese Burschen hatten das Gefühl, dass wir nicht im Stande seien, unsere Sache gut zu machen. Die Amicitia kam, die Alemannia war bereit und in rasendem Tempo rann das Bier dahin. Da staunten die Amicer.

Die Dido organisierte ein Volleyballturnier. Wir gingen als hoher Favorit ins Rennen, dass auf dem Sportplatz stattfand. Leider wurden wir unserer Favoritenrolle nicht gerecht und schieden mit Pech im Halbfinal aus. Da jedoch das Mitmachen im Vordergrunde stand, einigten wir uns auf ein fünffarben Rugby. Das Spiel dauerte bis zum Einbruch der Dunkelheit. Ein schöner Anlass, der viel zur Kollegialität unter den Verbindungen beigetragen hat.

Am 21.9.1996 fand die ELA-Ball-Sitzung statt. Ein weiterer traditioneller Anlass der Schierser Verbindungen. Auf dem Juhee fanden sich sage und schreibe 20 Personen ein, um gemeinsam die Sitzung durchzuführen (davon 6 Altherren). Weiter wurde nach der Sitzung auf Hof zusammen mit den anderen einkantiert und in der Mensa gemeinsam gegessen. Auch ging man am Morgen vor der Sitzung mit den Farben zur Schule. Ein schöner Anblick, als am Abend etwa 100 Leute auf dem Hof das “Gaudeamus igitur” sangen und tanzten.

Kurzfristig wurde an einem Donnerstagabend im Oktober eine Sitzung einberufen, dir vor allem der genaueren Ausmusterung kommender potentieller Alemannen diente. Beide Eingeladenen machten auf uns einen sehr guten Eindruck.

Nun folgte die Hauptversammlung, die das 148. Semester abschloss. Sancho wird das 149. Semester als Präses führen, Comon wird Aktuar und Bud wird das Amt des Quästors führen. Ich, Kipp, kann nun also Sancho viel Glück für das nächste Semester wünschen und ihm eine sehr aktive Corona übergeben.

Der Präses
Kipp

Semesterbericht: 155. Semester: September 1999 – April 2000

Präses:
Geggi

Aktuar:
Dimitri

Quästor:
Torrero

Kantusmagister:
Fazzoletto

Pudikel:
Criceto

Pudikel:
Torrero

Ämterlos:
Balou

Neuaufnahmen:
Chevas
Rogaro
Neptun

Am 25. September fand auf der Juhee die Elaballsitzung ,wo wir unseren traditionellen Ämterwechsel durchführten. Nun konnte ich endlich auf diesem bequemen Sessel Platz nehmen. Die Corona war mittlerweile auf 6 Aktive geschrumpft, da wir während des letzten Semesters 3 Übertritte zu den Altherren zu verzeichnen hatten. Es lag folglich an uns diese Lücke mit neuen, motivierten EMS Schülern zu füllen. Gleichzeitig besuchten auch noch 3 Aktive die Abschlussklasse. So standen folglich die Neuaufnahmen weit oben auf meiner Prioritätsliste. Aber wir waren auch in anderen Angelegenheiten ziemlich aktiv. So kam uns während einem Kantus die Idee aus unseren Zwetschgen Schnaps zu brennen. Doch als wir die wenigen Zwetschgen auf den Bäumen erblickten, mussten wir diese Idee begraben. Da wir zu Hause einige kleine Rebberge besitzen, schlug ich vor Marc zu brennen. Gesagt getan. So fuhren eines Tages Criceto und ich mit dem Haflinger, beladen mit 60 kg Trester zu unserer örtlichen Brennerei. Einige Tage später konnten wir 23 Liter Schnaps abholen und auf unsere hochwohllöbliche Juhee transportieren. Am 13. November durfte ich die erste Sitzung auf der Juhee vollständig leiten. Nebst Wein, Bier und Gesang bildeten aber sicher die erste Schnapsdegustation den Höhepunkt dieser Sitzung. Und siehe da, die ganze Corona war mit dem Resultat vollumfänglich zufrieden. Während dieser Sitzung waren unsere Augen aber auch auf die Eingeladenen gerichtet. Thomas Hew aus Klosters schien der heißeste Anwärter für eine Aufnahme in die Alemannia zu sein. So gaben wir ihm die Schanzwoche. Am 4. November tauften wir ihn auf das Vulgo Chevas, was so viel bedeutet wie der Bergmann.

Am 20. November stand ein Treberwurstessen in Maienfeld auf dem Programm. Um 19 00 trafen wir bei der Familie Kunz ein. Nach dem Eröffnungsapéro wurde uns in einem Rundgang die Schnapsbrennerei und der Weinkeller gezeigt. Anschließend servierte man uns die Treberwürste mit Brot. Treberwürst nennt man die Waadtländer-Saucissohn, die auf Traubentrester während dem Brennvorgang des Schnapses garen. Früher war es die Mahlzeit der Störbrenner. Dazu genossen wir edlen Herrschäftler Wein. Nach dem vorzüglichen Dessert, zu später Stunde, erfreuten wir Alemannen die Gemüter der übrigen Anwesenden mit mehr oder weniger wohlklingendem Gesang. Nach einigen Schnapsdegustationen begaben wir uns gegen 1 Uhr morgens Richtung Schiers, wo die Turnerunterhaltung in vollem Gange war. Dort feierten wir noch bis in die frühen Morgenstunden.

3 Wochen später fand auf der Juhee die Weihnachtssitzung statt. Fazzoletto sorgte mit seinem ausgezeichneten Krambambuli für eine gute Stimmung. Nach einigen Diskussionen unter anderem über Sinn und Inhalt der Weihnacht und viel Gesang durfte ich gegen Mitternacht die letzte Sitzung vor dem Jahre 2000 beenden.

Am 28.1. 2000 stand eine Zweifarbensitzung mit den Didos auf dem Programm. Schlussendlich könnte man aber fast von einer 5 Farben Sitzung sprechen. Da die Didos ja eine reine Frauenverbindung ist, konnten es viele Mitglieder der anderen Verbindungen wie Libertas, Kyklos oder Amicitia nicht unterlassen auch auf der Juhee zu erscheinen. So war der Sitzungssaal mit über 30 Personen völlig ausgelastet und mein Silencium ging immer häufiger im Geschwätz der Anwesenden unter. Ich beendete diese Sitzung früher als gewöhnlich in der Hoffnung, dass die folgenden Sitzungen im Jahre 2000 sicher von besserer Qualität sind. Am 10. Februar durfte ich Michael Schmid auf das Vulgo Rogaro taufen. (lat. ich frage)

Genau ein Monat später durfte ich meine letzte vollständige Sitzung leiten. Dieses Mal waren nur 9 Personen anwesend. Ich hatte folglich keine Mühe mein Silencium durchzusetzen. Somit wurde es auch eine gemütliche Sitzung mit 7 Aktiven und 2 Eingeladenen.

Am 5 April leitete ich die 3. und auch letzte Taufe. Marc Zehnder wurde auf das Vulgo Neptun getauft. Marc ist in seiner Freizeit ein leidenschaftlicher Taucher.
Zum Schluss darf ich doch auf eine sehr schöne Präses Zeit zurückblicken. Die Corona ist nun wieder auf 9 Mitglieder gewachsen und ziemlich aktiv.

Semesterbericht: 168. Semester: Oktober 2006 – April 2007

Präses
Christoph Giger v/o Ignarus 

Aktuar
Ursin Brunett v/o Sorquillo

Quästor
Simon Knupfer v/o Gascus

CM
Luciano Giovanoli v/o Sentox

Bibliothekar
Orlando Bernhardt v/o Decanto

Pudikel
Ursin Brunett v/o Soquillo
Simon Knupfer v/o Gascus

Ämterlos
Flurin Klaas v/o Joker

Neuaufnahmen:
Andrin Aebli v/o Linetro
Andrew Jelley v/o Okronos

Voller Freude und Tatendrang übernahm ich am 28. Oktober 2006 das Amt des Präsidenten und sammelte gleich meine ersten Erfahrungen als Oberhaupt. Ich hatte die Ehre, die zahlenmässig grösste Corona aller Schierser Verbindungen nun für ein halbes Jahr zu führen. Wir waren eine gut eingefleischte Truppe, und es herrschte eine ausgelassene Stimmung in der Corona. Dies hatte leider auch zur Folge, dass wir unser Verhältnis, im Speziellen zum Kyklos und den Liberten, nicht verbessern konnten. Wir bekamen die Missgunst unserer Verbindungskollegen zu spüren, und viele Neider lehnten sich gegen uns. Wir waren aber in der komfortablen Lage, unsere Mitglieder gezielt und sorgfältig auszusuchen. Das beste Verhältnis pflegten wir zu dieser Zeit zu den Amicern, mit welchen wir viele schöne Sitzungen abhalten konnten. Die Treue der Dido schwappte immer mehr zur gegnerischen Seite über, wobei diese versuchte, durch Massentaufen ihre Mitgliederzahl zu erhöhen. Dies führte dann auch zu einigem Gesprächsstoff.Alte Erinnerungen an das skrupellose Verhalten des Kyklos wurden wach.

 

Ende November 06 durften wir Andrin Aebli aus Seewis in den Kreis der Alemannen aufnehmen und ihn auf das Vulgo „Linetro“ (engl. line= Linie und lat. trahere= durchziehen) taufen. Kurz darauf genossen wir mit voller Freude und Stolz einen abermals wunderschönen Klausstamm im Au Premier in Zürich. Für diesen tollen Anlass möchte ich mich im Namen der Aktivitas nochmals herzlichst beim Altherrenverband bedanken. Das nächste Highlight bildete darauf eine höchst unterhaltsame und witzige Ela-Ball Sitzung mit anschliessendem Ball, wo kräftig das Tanzbein geschwungen wurde. Nach zahlreichen ausgelassenen Sitzungen hatte unser Mobiliar etwas gelitten, und es waren dringend Reparaturen und Erneuerungen von Nöten. So mussten wir zusammen mit Orso‘s Unterstützung kurzerhand Stühle für die Weihnachtssitzung auftreiben, wobei wir Hilfe von unserer Stammbeiz, der Braui erhielten. An dieser unvergesslichen Weihnachtssitzung bekamen wir den Geist der Alemannen durch unsere Altherren zu spüren und wohl auch unser Jüngster, Andrew Jelley, welcher später im April auf den Namen „Okronos“(griechisch: oligos=zu wenig, chronos=Zeit)getauft wurde.

 

Als die letzten Schneeflecken auf dem Juhee verschwanden und der Frühling langsam erwachte, war es höchste Zeit, unsere geliebte Hütte wieder auf Vordermann zu bringen. Wir hatten uns viel vorgenommen.Jeder musste hart anpacken. Mit Putzkesseln, Lappen und Gartengeräten bewaffnet, fiel am 13. April der Spatenstich zum Gross-Umbau auf dem Juhee. Es standen viele verschieden Arbeiten an, und die Zeit drängte. So begannen wir gleich mit Joker’s Hochdruckgerät die Hütte auf Hochglanz zu polieren, wobei der Dachstuhl von lästigen Spinnenweben befreit sowie Felle und alte Teppiche entsorgt wurden. Wir kamen schnell voran, und so wurde die Küche, der Sitzungsaal und natürlich auch wiedermal das WC geputzt. Wir hatten an diesem Wochenende Petrus auf unserer Seite. So kamen wir auch im Garten schnell voran. Die Hütte hatte über all die Jahre stark gelitten. Abfall sowie Leergut stapelten sich in die Höhe. Zeitgleich musste der Keller von Holz und Müll befreit werden. Anschliessend wurde die Kellermauer durch einen „Kollegen vom Fach“ ausgebessert. Auch die Fassade hatte gelitten und wurde erneuert. Hinzu kamen der Abriss unserer Feuerstelle vor der Hütte und die Umgebungsarbeiten mit der Neuanpflanzung des Rasens. Zudem hatten wir grosse Probleme mit dem Abfluss des Wassers vor unserer Hütte. So entschieden wir uns, ein Sickerrohr zu verlegen, um dieses Problem zu beheben. Nach drei anstrengenden Tagen, durften wir erschöpft, aber zufrieden, auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Wir konnten den grössten Teil unserer gesteckten Ziele erfüllen und hatten dabei jede Menge Spass. Unsere Truppe war so noch stärker zusammengewachsen und durfte nun eine blitzsaubere Hütte präsentieren. Während unserer Arbeit erhielten wir Besuch von Orso und Grock, was uns alle sehr erfreute, und wir dadurch neue Energie tanken konnten. Kurz darauf musste ich wohl oder übel mein Präsesamt meinem Göttibuben Sorquillo an der Frühlings HV 2007 übergeben. Ich genoss viele schöne Sitzungen, Kanten und schöne Stunden mit meinen Farbenbrüdern und freue mich immer wieder aufs Neue, auf das Juhee zurückzukehren.

schwarz-gold-rot
Ignarus

Semesterbericht: 170. Semester: April 2007 – Oktober 2007

Präses:
Ursin Brunett v/o Sorquillo

Aktuar:
Orlando Bernhard v/o Decanto

Kassier:
Andrin Aebli v/o Linetro

CM:
Orlando Bernhard v/o Decanto

Bibliothekar:
Simon Knupfer v/o Gascus

Pudikel:
Andrin Aebli v/o Linetro
Andrew Jelly v/o Okronos 

Übertritte zu den Altherren:
Flurin Klaas v/o Joker
Luciano Giovanoli v/o Sentox
Christoph Giger v/o Ignarus

Voller Enthusiasmus erhielt ich am 28. April 07 die Ehre das Präsesamt von Ignarus zu übernehmen. Wir waren eine stattliche Anzahl von 8 Aktiven. Zu dieser Zeit, die mit Abstand grösste Schierser Verbindung.
Die Hütte befand in einem ausgezeichneten Zustand. Dank des kurz vor der HV ausgeführten Frühlingsputzes, bei dem wir sowohl die Hütte, als auch den Garten pflegten, glänzte das Juhee. Somit durfte ich eine motivierte Aktivitas mit einer sehr schönen Hütte übernehmen.
Der persönliche Höhepunkt meiner Zeit folgte dann knapp zwei Monate später: Die GV zusammen mit den Altherren. Die Aktivitas erlebte einen unvergesslichen Anlass am Hallwilersee. Doch für drei war es auch gleich der letzte Anlass als Aktive. Joker, Sentox und Ignarus bestanden alle drei die Matura und verliessen Schiers. Somit war für die Alemannia ein kleiner Generationenwechsel gekommen. So waren diese drei Aktiven damals die Einzigen, welche Decanto und ich bei unserer ersten Sitzung als Eingeladene antrafen.
Nach den Sommerferien war somit eine deutliche Umstellung angesagt. Doch auch nur noch zu fünft konnten wir einige schöne Sitzungen durchführen. Leider mit nur wenigen Besuchen von Altherren. Die Suche nach Neuen gestaltete sich schwierig. Wohl hatten wir einige Eingeladene, aber ein Kandidat lehnte unser Angebot für eine Schanzwoche ab. Das Verhältnis zu den anderen Schierser Verbindungen verbesserte sich weiter. So wurde mit den Didos, zu welchen wir auch schon vorher ein sehr gutes Verhältnis hatten, wieder einmal eine 2-Farbensitzung durchgeführt. Ein grosser Teil der Aktivitas war regelmässig bei den Amicern zu Gast. Sogar einige Kyklopen durfte ich an einer der Sitzungen begrüssen. Einzig mit der Libertas war der Kontakt eher bescheiden.
Meine Präseszeit war geprägt von vielen schönen Sitzungen und Anlässen und so darf ich nun das Amt weitergeben an Decanto. Es war sehr interessant Sitzungen zu leiten und „Diktator“ zu sein, aber nun freue ich mich auch wieder darauf unter der Diktatur zu leben. Diktator ist aber meiner Meinung nach das falsche Wort. In welcher Diktatur kann man schon so viel Bier trinken? In diesem Sinne vertraue ich auf die Fähigkeiten von Decanto und freue mich auf weitere schöne Sitzungen.
Vivat, crescat, floreat Alemannia

Sorquillo

Semesterbericht: 171. Semester: Oktober 2007 – März 2008

Präses:
Orlando Bernhard v/o Decanto*

Aktuar:
Simon Knupfer v/o Gascus**

Quästor:
Andrew Jelley v/o Okronos***

CM:
Ursin Brunett v/o Sorquillo CM

Bibliothekar:
Andrin Aebli v/o Linetro

Pudikel:
Andrin Aebli v/o Linetro
Andrew Jelley v/o Okronos***

Neuaufnahmen:
Julian Bühler v/o Bob 

Meinem Vorgänger habe ich es zu verdanken dass, ich mich nur noch bruchstückhaft an meine Amtseinführung erinnern kann. Wenn man verlässlichen Quellen Glauben schenken darf, war ich damals weder meiner Sinne noch meiner exekutiven Verantwortung mächtig. Doch glücklicherweise war diese exzessive HV auch gleich der Tiefpunkt meiner Präseskarriere. Danach konnte es nur noch aufwärts gehen. Und vielleicht war dieser miese Start auch der Grund dafür, dass ich es in den folgenden Sitzungen ein bisschen ruhiger angehen liess, wodurch wundervolle diskussionsfreudige Sitzungen entstanden. Und zu diskutieren gab es in diesem Semester ja dank den politischen Grossereignissen (Parlamentswahlen) genug.
Bald war die gemächliche Zeit jedoch vorbei, da der ELA Ball mit zugehörigem Verbindungstag anstand und wir der Schülerschaft stolzerfüllt unsere Farben präsentieren konnten. Auch ein wichtiges Datum war der 17. November: der Hüttenbrand jährte sich zum 25. Mal; ein Jubiläum also. Leider stiess jedoch mein Vorschlag, diesen Anlass durch eine Sitzung mit gebrannten Wässerchen und sonstigen Branntweinen zu zelebrieren, auf taube Ohren.
Vom Dezember an, reihte sich dann Höhepunkt an Höhepunkt. Angefangen beim Klausstamm zu welchem wir Aktiven traditionell nach Zürich eingeladen wurden. Das Essen war fantastisch und die Gesellschaft exquisit. Wir bedankten uns für den schönen Abend mit hübsch eingepackten, bündner Salsizen.
Die kurz vor den Ferien stattfindende Weihnachtssitzung hat uns eine prall mit Altherren gefüllte Hütte beschert. Crambambuli und Gesang begleiteten uns bis tief in die Nacht hinein. Aber auch die in Scharen aufmarschierten Eingeladenen haben ganz bestimmt einen positiven Eindruck von der Alemannia erhalten. Dies zeigte sich wenig später als Julian Bühler die Schanzwoche bei uns annahm. Aufgrund seiner frappanten Ähnlichkeit mit Tingel Tangel Bob und Bob Marley wurde er am 24. Januar auf das Vulgo Bob getauft.
Sozusagen als Endspurt meiner Präsidentschaft feierte im Februar die Alemannia gemeinsam mit dem Kyklos eine furiose 2-Farben-Sitzung, welche das Juhee wohl nicht so bald vergessen wird.

Nun ist es also vorüber mein Präsidialsemester. Rückblickend kann ich bloss sagen, dass dies eine interessante, bisweilen aber auch anstrengende Zeit war. Ich hoffe auch, dass es mir gelungen ist die Alemannia ein Stück voran zu bringen. Dass unser Mitgliederbestand auf 6 angewachsen ist, ist zwar positiv, allerdings müssen wir auch in diesem Bereich am Ball bleiben, da uns Sorquillo und Gascus im Sommer verlassen werden. Genauso wie unser geschätzter Lateinlehrer und Altherr Men Reinalter v/o Sorbas, welcher in Basel einen Rektorenposten übernimmt. Des Weiteren denke ich, dass sich unser Verhältnis zu anderen Verbindungen wie Kyklos und Libertas stark verbessert hat, was das schierser Verbindungsleben ungemein harmonisch macht.
Ganz zuletzt möchte ich mich bei der Corona ganz herzlich für die vielen schönen Sitzungen bedanken, die wir gemeinsam erleben durften.

Kampf-Treue-Liebe

Decanto

Semesterbericht: 173./174. Semester: April 2009 – März 2010

Präses:
Andrew Jelley v/o Okronos

Aktuar:
Julian Bühler v/o Bob

Quästor:
Simon Galliard v/o Chip

CM:
Bob

Bibliothekar:
Chip

Pudikel:
Bob
Chip

Konkneipant:
Roger Steiner v/o Elan

Übertritt zu den Altherren
Andrin Aebli v/o Linetro
Orlando Bernhard v/o Decanto

Knapp zwei Jahren nach meiner Aufnahme in die Alemannia hatte ich die Ehre, auch einmal Präses zu sein. Am 4. April 2009 war es soweit, dank Chip, den wir fünf Tage vor der HV aufgenommen hatten, konnten wir alle drei hohen Chargen mit verschiedenen Leuten besetzen, was zur Zeit nicht so sicher war, denn alle Verbindungen hatten an Nachwuchs verloren.
Nach der Übernahme des Präsesamtes wurde mir dann schnell einmal bewusst, dass dieses Amt keinesfalls das einfachste ist, und so leitete ich die übriggebliebene Stunde der HV nicht mit besonderer Bravour, sondern eher zurückhaltend und unwissend. Doch ich hatte ja in darauf folgenden Sitzungen genügend Zeit um mich ins Präsesamt einzuarbeiten. So durfte ich insgesamt 12 Sitzungen mit einmal mehr, einmal weniger Inhalt leiten und lernte somit die Macht des Amtes immer besser kennen. Abgesehen von den Sitzungen stand aber bereits zwei Wochen nach meinem Amtsantritt der Frühlingsputz vor der Tür. Am Kantus hatten wir uns diverse Ziele gesetzt, und siehe da, das Juhee glänzte wieder blitzblank von Maria herab, und sogar der Müll der sich bis anhin im Keller türmte war wieder weg.
Desweiteren hat die Hütte einige Erneuerungen während meiner Präseszeit erhalten, wir kauften einen Tisch für die Stube im oberen Stock, ersetzten mehrere Sofas, ersetzten den defekten Kochherd, Elan fertigte uns eine neue Fahne, Linetro montierte eine neue Hüttenkasse, ich besorgte eine neue Musikanlage und Chip besorgte uns sogar noch Teppiche für den oberen Stock in unseren Farben.
Im Juni dann stand die GV in Schiers vor der Tür. Am Freitag genossen wir die Gastwirtschaft bei Orso in Reichenau in vollen Zügen. Am Samstag dann fand die eigentliche GV statt. In unserer Stammbeiz wurde für die nächsten zwei Jahre bestimmt und über allerlei diskutiert, während die Freundinnen und Frauen der Alemannen das Kulturhaus Rosengarten in Grüsch besuchten. Bevor wir dann die Salginatobelbrücke besichtigten, genossen wir noch ein kleines Häppchen in der Braui. Am Abend dann wurde zum Bankett im Restaurant Sommerfeld in Jenaz geladen, welches wir alle sehr genossen. Am Sonntag stand dann noch das Grillen auf dem Juhee aus, welches auch super klappte. Sogar Calmo, der im Dezember am Klausstamm sein hundert Semesterband erhielt, nahm am Grillen teil, was uns sehr beehrte. 

Ende Oktober machten wir seit langem wieder einmal eine Sitzung zusammen mit der Dido welche ein Erfolg wurde. Der nächste Höhepunkt war die Ela-Ball Sitzung vom 21. November. Es versammelte sich ein ordentlicher Haufen, welche die wenigen Stunden bis zum Ela-Ball in vollen Zügen genossen. Anfang Dezember fand dann der Klausstamm in Zürich statt. Wir wurden abermals mit vielen Bekanntschaften beehrt und kulinarisch sehr verwöhnt.

Kurz vor Weihnachten war Zeit für die legendäre Weihnachtssitzung. Sie verlief einigermassen ruhig, wahrscheinlich auch darum, weil ich mittlerweile gemerkt hatte, dass Löffelungen an der Weihnachtssitzungen nur zum weiteren rebellieren anregten. So konnten wir eine gute Sitzung mit viel Inhalt geniessen.
Im Januar organisierte die Alemannia anstatt des üblichen Eishockey-Turniers ein Unihockey-Turnier. Wir verpassten den Pokal nur knapp und belegten den vierten Platz, Sieger wurde die Amicitia.
Zwei Tage vor Abgabe meines Amtes fand noch der Akademos, organisiert von der Amicitia, statt. Die Alemannia präsentierte einen hochwertigen Film mit dem Titel „Mission: Impossible 2.5“, welcher auf gutes Gemüt stiess.
Bei der kommenden HV werde ich das Amt an Bob übergeben und ich zweifle keinesfalls an seinen Fähigkeiten als zukünftiger Präses. Viel Spass.
Okronos